Kinderfernglas – Was ist zu beachten?

Kinderfernglas Test - Was ist zu beachten?

Kinderfernglas Test und Ratgeber: Welche Angebote eignen sich für den Nachwuchs?

Die Natur ist ein wahrer Erlebnispark. Kinder sind dank ihrer ausgeprägten Neugierde die geborenen Abenteurer und versuchen täglich Neues für sich zu entdecken. Kinderferngläser bringen entfernte Motive näher heran und erlauben so Beobachtungen von Dingen, die dem menschlichen Auge unter normalen Umständen entgehen. Besonders in freier Wildbahn bieten sich unzählige Gelegenheiten an.

Doch was macht eigentlich ein gutes Kinderfernglas aus? Der folgende Ratgeber und Berichte im Rahmen unserer Fernglas Tests leisten Hilfestellung bei der Auswahl und klären über die wichtigsten Eigenschaften auf.

Die Anatomie der Kinder beim Kauf berücksichtigen

Zwar existiere viele Variationen an Ferngläsern auf dem Markt, doch die meisten haben eines gemeinsam: Sie sind für erwachsene Personen ausgelegt. Zwar können Kinder durchaus einen Blick riskieren, ein wirklich komfortabler Einsatz ist damit meist aber nicht möglich. Bestimmte Ausstattungsmerkmale sind für besonders junge Anwender daher besonders wichtig. Darunter fallen eine anatomisch angemessene Platzierung des Okulars, ein möglichst geringes Gewicht, robuste Verarbeitung und natürlich unbedenkliches Konstruktionsmaterial.

Ohne ein ausgewogenes Design fällt die Bedienung der Sehhilfe unnötig schwer. Frustration kann so schnell den geplanten Abenteuerausflug stark beeinträchtigen. Der Spaß und die lehrreichen Erfolgserlebnisse beim Auskundschaften der Umgebung droht dann auf der Strecke zu bleiben. Weitere Details und allgemeine Informationen finden sich in der Sektion für Ferngläser Testberichte.

Pupillenabstand

Ohne klaren Durchblick hilft selbst das hochwertigste Glas nicht weiter. Pupillen sitzen bei Kindern im Alter von ungefähr fünf Jahren deutlich enger zusammen als bei den Eltern. In aller Regel sind die Okulare am Fernglas in ihrem Abstand zueinander einstellbar. Allerdings sind die Maßgaben hierfür meist auf ausgewachsene Personen zugeschnitten. Kinderferngläser decken abhängig vom beworbenen Nutzungsalter einen Bereich von ungefähr 50 bis 60 mm ab. Da Kinder sich noch im Wachstum befinden, sollte bei der Einstellung nach oben hin etwas Spielraum bestehen. Lässt sich der Abstand nicht korrekt anpassen, hat dies negative Auswirkungen auf die Darstellung des Sichtfeldes.

Zur genauen Bestimmung des vorliegenden Pupillenabstandes kann ein Optiker herangezogen werden. Häufig informieren Hersteller ihre Kunden über die maximalen und minimalen Abstandswerte. Ohne diese Angaben kann ein persönlicher Test des Fernglases in lokalen Geschäften Auskunft über die Passgenauigkeit geben.

Gewicht und Vergrößerung

Die kleinen Hände von Heranwachsenden können keine schweren Gegenstände tragen. Zwar gibt es auch Varianten für Erwachsene, die ein noch recht angenehmes Gewicht mit sich bringen, doch eine Garantie auf Tauglichkeit für junge Kinder gibt es nicht. Allgemein sind kompakte Linsen zu bevorzugen. Hier kommen zwei Werte ins Spiel: Lichtstärke und Vergrößerungsfaktor. Je größer beide Eigenschaften ausfallen, desto mehr Glas und Material wird in dem Produkt verbaut. Als Konsequenz wird es zunehmend schwieriger für Kinder, das Gerät adäquat zu bedienen. Einsteigermodelle eigenen sich für verhältnismäßig kraftlose Hände noch am besten.

Probleme, ein anvisiertes Objekt gezielt ausfindig zu machen, reduzieren sich dank des eingeschränkten Vergrößerungsspielraums deshalb automatisch. Als Zoom bieten sich Modelle mit fünf- bis maximal zehnfacher Stufe an. Natürlich bestehen hier diverse Einschränkungen im Einsatzgebiet. Wilde Tiere in ihrem naturbelassenem Lebensraum zu beobachten, wird nur in sehr seltenen Fällen bei wenig scheuen Exemplaren möglich sein. Als Alternative käme ein Zoobesuch in Frage.

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Letzte Aktualisierung am 15.08.2018 um 03:11 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Langlebigkeit und Verarbeitung

Kinder verhalten sich oftmals unvorsichtig und können mangels Erfahrung Fehler schlechter einschätzen. Daher ist eine robuste Bauart sehr wichtig, sofern das Fernglas die ersten Stürze heil überstehen soll. Plastik ist zwar häufig als Konstruktionsmaterial anzutreffen, kann aber durch Gummierung oder eine Polsterungen vor Schäden geschützt sein. Zusätzlich ist eine Handschlaufe oder ein Trageriemen für den Hals auf längeren Ausflügen Pflicht.

Auffällig penetrante Gerüche weisen auf den Einsatz von möglicherweise bedenklichen Chemikalien bei der Herstellung hin und sind daher unbedingt zu vermeiden.

Wichtig ist natürlich auch die Positionierung der einzelnen Bedienelemente. Fokussierung, Haltegriff, Zoom und weitere Einstellmöglichkeiten sollten für kleine Kinderhände gut zu erreichen sein. Scharfe Kanten dürfen auch bei günstigen Angeboten nicht vorkommen. Eine unvorsichtige Bewegung kann sonst rasch zu Verletzungen an der Hand führen. Nützlich für den Einsatz bei wechselhaftem Wetter oder dem Spaziergang in feuchten Gebieten ist auch eine wasserfeste Abdichtung. Beschlagene Scheiben oder Rückstände von eingedrungener Feuchtigkeit kann sonst die visuelle Qualität mindern.

Fazit

Blicke in die Ferne schweifen zu lassen, ist besonders für kleine Kinder ein spannender Zeitvertreib an der frischen Luft. Dabei sollte der korrekte Umgang mit einem Fernglas behutsam Schritt für Schritt erlernt werden. Mit der richtigen Ausstattung und geeigneten Größe steht diesem Vergnügen nichts im Weg. Entsprechende Modelle für Kinder nehmen unsere Ferngläser Testberichte genauer unter die Lupe und helfen so bei der Auswahl des passenden Produkts.